E36 320i Coupe Restauration / Restomod

  • Moin Leute,


    dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum. Kurz etwas über meine Wenigkeit: Ich bin 29 Jahre alt, komme aus der Nähe von Bad Segeberg, bin verheiratet, gerade zum 2. mal Vater geworden und BMWs waren in meinem Leben immer existent :D Mein Vater hatte 2x e34, einen M20B25 und einen 2,5er Tds. Ich selbst hatte auch viele Jahre einen e34 520iA, den ich 2016 dummer Weise fast verschenkt habe... An einem Traumwagen sind mir diese Dinge besonders wichtig: 6 Zylinder, Coupe, Handschaltung, Heckantrieb (oder Allrad). Hinzu kommt Baujahr irgendwas zwischen 1985 und 2000. Warum? Ich hasse zu viel Elektronik und Helferlein, andersherum aber auch zu einfache Technik (Motoren, Fahrwerkskonzepte etc), die Mischung muss stimmen. So bin ich zum E36 gekommen. Diese Baureihe erfüllt viele meiner Wünsche, ist aktuell noch erschwinglich, steigt bald wieder im Preis und die Formsprache der 90er sagt mir mehr und mehr zu (früher mochte ich diese Autos nicht... ;) ).


    Nach einiger Suche wurde ich fündig und habe nach einiger Verhandlung zugeschlagen und den Wagen aufgeladen (ich wäre nicht ohne nach Hause gefahren :D)

    [ein paar der folgenden Bilder sind leider etwas milchig, meine Kamera Linse war zerkratzt..]




    Es handelte sich um einen mittelmäßig verbastelten 320i mit 275tkm auf der Uhr. Der Innenraum war sehr gepflegt, der Wagen stand die letzten 2 Jahre trocken in einer Halle. Die Wagenheberaufnahmen sahen noch stabil aus und eine Probefahrt war bis auf ein Leck an einem Kühlerschlauch auch möglich. Es gab sehr viele kleine Baustellen und Macken. Aber das Chassis war gut, kein augenscheinlicher Rostfraß, keine tiefen Unfallschäden, das war mir in dem Moment das wichtigste. Die wichtigsten technischen Mängel waren eine vergammelte Bremsleitung über dem Tank an der Hinterachse und der defekte Kühlerschlauch. Das Auto wurde irgendwann mal mit oliv grüner Spraydosenfarbe überlackiert... original war er Calypsorot. Sollte doch machbar sein um das Auto als spaßigen Zweitwagen zu fahren? ;) Ich habe etwas verhandelt und den Zuschlag bei 1400€ erhalten. Bei den aktuellen Preisen im Netz bleibt somit ein schöner Puffer für Ersatzteile und Reparaturen.



    Die Bremsleitung war nicht mehr zu retten, so da wollte ich kein Risiko eingehen. Also musste auf jeden Fall der Tank raus... und vorher der Auspuff... und die Kardanwelle.. und die Handbremsseile .... da ging es los xD



    Dann habe ich das Diff ausgebaut. Das war so verrostet und ölig, da kann man ja auch gleich was dran machen ;)



    Als dann die Hinterachse frei lag... habe ich die Entscheidung getroffen wohl doch etwas mehr machen zu müssen, als nur die Bremsleitung. Die meisten Buchsen waren rissig und mussten neu und am Unterboden gab es zahlreiche Flugrostansätze. Wenn ich da nicht gehandelt hätte, wäre das Chassis nicht mehr lange ohne Rostfraß geblieben (denke ich). Dieser Moment war der Wendepunkt im Projekt, an dem ich entschieden habe, dass das Auto nicht nur ein witziger Zweitwagen wird, welcher mit minimalstem Aufwand wieder auf die Straße gebracht wird, sondern eine "Vollrestauration" mit Wertsteigerung soweit es mir möglich ist.


    Was heißt Vollrestauration für mich?


    Fahrwerk:

    ALLE Verschleißteile am Fahrwerk neu. Alle Schrauben neu. Alle Blechteile die zu retten sind werden gestrahlt und pulverbeschichtet. Alle intakten Kunststoffteile werden gereinigt, defekte Teile werden ersetzt. Neues Gewindefahrwerk, Versteifungskreuz vom Cabrio, Domstreben.


    Räder: Ich hätte gern Y-Speichen Felgen oder die Styling 32 in 17" mit vernünftiger Bereifung.


    Bremse:

    Alle Bremsleitungen neu, welche keine perfekte Oberfläche mehr haben. Stahlflexleitungen anstelle der Gummileitungen. Brembo Max Bremsscheiben, neue Bremssättel, gute Belege.


    Motor: ein Austauschmotor mit weniger Laufleistung (aktuell 275tkm) muss her, der aktuelle rasselte etwas, vermutlich ist das Vanos nicht mehr das beste. Das Getriebe muss überarbeitet werden, da es extrem geölt hat. Alle Schläuche, Dichtungen, Filter neu, Blechteile Strahlen und Beschichten. M50 Ansaugbrückenumbau, andere Auspuffanlage und Fächerkrümmer. Ggf. Kopf und Nockenwellenbearbeitung und Softwareanpassung.


    Karosse:

    Unterboden entrosten und neu Beschichten. Lack muss runter und neuer drauf (oder Folie?) -> Das kommt zum Schluss, habe mich noch nicht für eine Farbe entschieden. Neue Frontstoßstange, da alte gerissen. Evtl. ein GT Heckspoiler?


    Innenraum:

    Neues Lenkrad, mir gefällt das 4 Speichenrad nicht. Sitze sollen bleiben, die sind super. Türpappen müssen in Leder bezogen werden. Das Kombinstrument hat Pixelfehler.


    Alles ohne Hebebühne, nur auf Böcken. Bis jetzt funktioniert das sehr gut ;)


    Weiter an der Hinterachse:


    Neue Teile:



    Rostentfernung und Neubeschichtung des Unterbodens an der Hinterachse:



    Da das Limit von 30 Bildern mehr oder weniger erreicht ist, gehts im nächsten Post weiter ;)

  • Post #2 es geht weiter:


    AP Fahrwerk :)


    Federn und Verstelleinheiten sind noch vom alten TuningArt Fahrwerk und sind später rausgeflogen (gegen die AP Teile).



    Differential:



    Tank:



    Alles mit den entsprechenden Drehmomenten anziehen und mit rotem Lack markieren :)



    Damit die Hinterachse fertig. Die Bremsen müssen noch eingestellt und die Antriebswellen festgezogen werden, das mache ich zum Schluss, wenn das Auto wieder auf eigenen Rädern steht.

  • Hallo Daniel,

    Herzlich willkommen im Forum:) schöne Arbeit du da ablieferst:thumbup:.

    Und vor allem unter den Bedingungen. :thumbup:Respekt:thumbup: Kommt mir ebenfalls alles bekannt vor ohne Bühne^^

    Wünsche dir viel Spass hier im Forum, und freue mich auf weitere Updates.

    Ich mag solche Aufbaustorys sehr mit viel Bildmaterial:)


    Grüße Manuel

  • Post #3


    Vorderachse und Motor


    Zwischenzeitlich habe ich über Ebay Kleinanzeigen im Nachbardorf einen Satz Styling 32 Felgen für 120€ bekommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Jungs noch einen M52B20 in ihrer Halle stehen hatten. 160tkm gelaufen aus Rentnerfahrzeug mit Checkheft ... für 50€. Da habe ich direkt zugeschlagen. 115tkm weniger für 50€, ich fasse es immer noch nicht :D


    Kurzerhand Motorkran bestellt, die Dinger kosten ja echt nix...


    Der E36 wurde von den Böcken abgelassen (hat über 2h gedauert.... mega ätzend) und per Muskelkraft auf dem Hof gedreht, um vorne rankommen zu können.


    Die Styling 32 passen sehr gut zur Form des Autos.... nur nicht zur Farbe :D



    Zerlegen der Front und Ausbau des Motors. Wie auch alles zuvor, komplett allein.



    Keine Druchrostung an den typischen Stellen hinter den Kotflügeln :) Dabei habe ich mir extra ein MAG Schweißgerät besorgt... ;)



    Vorderachse zerlegt, alles was in der Kiste ist kommt zum Beschichten.



    Ein paar Teile:


  • Post #4:


    Motorraum aufhübschen und Beginn Zusammenbau Vorderachse.


    Lenkgetriebe zerlegt und gereinigt. Eigentlich wollte ich ein komplett neues bestellen... aber dies hier ist original BMW Qualität, bei ebay gibts nur China Ware... also lieber gereinigt und alle Verschleißteile neu (kommt noch).



    Motorraum:


    Mit Hochdruckreiniger und anschließender Handwäsche gesäubert.



    Roststellen identifiziert und entsprechend behandelt:



    Motorraum angeschliffen und entfettet:



    Füllgrund:



    Farbe Schwarz matt (sollte zu jeder kommenden Außenfarbe passen):



    Abdeckung gegen Unterbodenschutz:



    Neuer Unterbodenschutz im Bereich der Radhäuser:



    Zurückfummeln des Kabelbaums. Diesen hatte ich durch die Spritzwand in den Innenraum gestopft um vernünftig lackieren zu können.



    Wiederaufbau der Vorderachse, das macht am meisten Spaß:



    So das wars erstmal. Dies ist das letzte Bild des aktuellen Projektstands. Begonnen hat es im Juni 2020, dauert also schon über 6 Monate. Vollzeitjob, 2 Kinder, Haus, Frau, da bleibt nicht viel Luft zum Basteln ;D


    Updates kommen definitiv, wenn es wieder genug Bilder gibt :)

  • Herzlich willkommen, schaut nach sauberer Arbeit aus. War auf jeden Fall die richtige Entscheidung den gescheit zu machen, wobei ich beim Motor gleich zu was größerem gegriffen hätte wenn schon alles so weit zerlegt ist

    Daran habe ich auch gedacht. Allerdings möchte ich den Wagen erstmal original erleben. Der 320i ist kürzer übersetzt und allgemein ist der e36 recht leicht. Ich will damit keine Rennen fahren, sondern bei schönem Wetter mal zur Arbeit cruisen und 6 Zylinder hören :D

    Ich hatte mal einen v6 Turbo mit knapp 300PS, da hatte ich mich sehr schnell dran gewöhnt. Also ob 150 oder 193 PS, das ist nun beides wirklich nicht die Welt.

  • Post #5


    Es geht weiter. Zuerst kommen noch ein paar Bilder zu der Vorderachse, danach kommt das große Kapitel Motor.


    Querlenker sind drin. Der Motorträger hat gleich Einnietmuttern für das Versteifungskreuz bekommen:




    Stabilisator und Koppelstangen sind auch drin:




    Das Lenkgetriebe wurde bis auf den Grundkörper zerlegt und gereinigt:




    Neue Faltenbälge und Koppelstangen:






    Weiter geht es nun mit dem Motor.


    Ursprünglich wollte ich einfach den 2. Motor verbauen, da dieser viel weniger gelaufen hatte und gut... Nur war auch der 2. Motor nicht mehr ganz trocken und ein öliges Aggregat wollte ich ungern so einbauen, das passt nicht zum Gesamtbild. Daher habe ich mich entschieden erst einmal Motor 1 auseinander zu nehmen, wenn etwas schief gehen sollte, habe ich ja noch den besseren Nr.2 in Reserve.


    "Leider" :D habe ich mich mehr und mehr in das Thema M52 und Tuning "eingelesen". Speziell ging es mir dabei darum, ein Tuning mit original BMW Komponenten (Nockenwellen, Kurbelwelle, Pleuel, Ansaugbrücke etc...) anderer Motorengeneration oder Hubraumgrößen durchzuführen, ohne dabei massiv Geld für teure Tuning Komponenten (z.B. Schrick Nockenwellen) raus zu "schleudern". So habe ich das Internet nach Maßangaben oder Erfahrungen auf diesem Gebiet durchforstet und eine große Maßtabelle zu allen möglichen Teilen angelegt. Dabei habe ich Nockenwellendaten, Kurbelwellen, Pleuel uvm. mit einander verglichen und für mich ein perfektes Setup gefunden:


    - Kurbelwelle vom M52b25 (75mm Hub, anstelle 66mm vom b20)

    - 140mm Pleuel z.B. vom M52b25 (anstelle 145mm vom b20)


    Das ergibt einen Hubraum von 2262ccm (Ø80x75mm, noch überquadratisch und "kurzhubig") und eine Verdichtung von 11,6:1 anstelle 11:1.


    Desweiteren:


    - Einlassnockenwelle vom M54b30 als Einlassnockenwelle (240° und 9,7mm hub anstelle 228° und 9mm Hub beim M52b20)

    - Einlassnockenwelle vom M50b25 als Auslassnockenwelle (240° und 9,7mm hub anstelle 228° und 9mm Hub beim M52b20)

    - Ansaugbrücke vom M50b20 (größere Kanäle, größerer Luftsammler, gerade Kanäle)

    - Schmiedmann Fächerkrümmer

    - Edelstahl Auspuff Anlage mit "straight through" Absorbtionsschalldämpfern


    Ja ich habe in diesem Forum einen Thread zu dem Motor eröffnet, dieser dient jedoch dazu spezielle Fragen zu stellen, hier möchte ich nur die Bilderstory posten. Es wird also hier nichts parallel behandelt. Dieser Teil gehört halt zu dem Gesamtaufbau dazu.


    Kurbelwelle und Pleuel:



    M54B30 Nockenwelle:




    M50b25 Nockenwelle:




    Auspuffanlage (gebraucht):




    Schmiedmann Fächerkrümmer (ca. 1 Jahr alt):




    Ofenrohr :D. Der Auspuff muss nochmal richtig gereinigt werden, von dem Edelstahl ist nicht viel zu sehen. Er stamm von einem Driftfahrzeug und ist voller Gummiabrieb. Höchstwahrscheinlich werde ich die Anlage nochmal umbauen, da der Kat entfernt wurde. Da sollte schon einer drin sein...




    Demontage von Motor Nr.1:



    Die vorderen Anbauteile sind schon mal ab:




    Das Wirrwarr des Motorkabelbaums... Elektrik und Ich sind keine Freunde :D



    Das Getriebe bedarf auch dringend einer Überarbeitung.




    Die kommenden Arbeiten wurden / werden (zum Glück) in der Werkstatt durchgeführt.

  • Post #6:


    Motorständer gabs bei ebay. Erstaunlich wie günstig soetwas ist..


    Übergabe von Motorkran an Motorständer. Leider waren bei dem Ständer keine Schrauben für den Block dabei. Nun musste ich noch Schrauben besorgen.. im Lockdown. Hat insgesamt 5h gedauert (4h vorbestellt) und 1h warten vor dem Baumarkt.... ätzend.




    Ich habe mir auf Amazon Zip Beutel bestellt um passend zu jeder Baugruppe die entsprechenden Kleinteile einzutüten und zu beschriften. Das habe ich beim Fahrwerk leider nicht gemacht und da nachträglich alles zuzuordnen, vorallem wenn viele Schrauben neu sind ist anstrengend..





    Einmal die Schmiedmann Fächerkrümmer zur Probe rangehalten:




    Der "Jesus Bolt" ... M18x1,5mm, angezogen mit 410Nm vor 22 Jahren. Da alle Arretiermöglichkeiten für die Kurbelwelle bereits demontiert waren, habe ich Kolben 1 + 6 auf UT gedreht, beide Brennräume mit Öl gefüllt, die Kerzen reingedreht und somit die Kurbelwelle hydraulisch blockiert. Nun konnte ich mich von der Auslassseite quer über den Motor legen und mit beiden Armen an meinem Drehmomentschlüssel ziehen... wie ein bekloppter :D



  • Post #7



    1000 Teile Puzzle für Männer :D ... und Frauen... und divers 8o:D




    An diesem Punkt musste ich eine Feststellung machen. Der Motor Nummer 1 hatte die Gussnummer 1 748 450.0, d.h. Alublock mit Nikasillaufflächen.

    Durch die Verwendung einer Kurbelwelle mit mehr Hub, müssen die Laufflächen auf jeden Fall gehont werden, da es eine Verschleißkante gibt. Hinzukommt der Verschleiß der Laufflächen, teilweise war das Honbild schon wegploiert. Beim durchforsten des Internets musste ich feststellen, dass Kolbenringe für den b20 Nikasilblock ~350€ als 6er Satz kosten. Es gibt allerdings laut Teilekatalog noch einen Motor mit der Gussnummer 1 432 219.9, welcher zwar auch aus Alu ist, jedoch GG Buchsen eingesetzt hat. Für diesen Motor gibt es Kolbenringe wie Sand am Meer für ca. 90€ pro Satz. Nachhonen ist auch günstiger, da GG Standard ist. Mist und nun? ... ein Blick auf Motor Nr2 ergab: Dieser hatte die Gussnummer 1 432 219 und GG Buchsen !!! Der Plan Nr2 als Reserve zu behalten wurde zerschlagen und nun wurde Nr2 auch zerlegt. Vorteil daran ist auch, dass ich dann 2 Motoren zerlegt habe, was für den Zusammenbau super ist und die besten Teile von beiden Motoren mischen kann (wo dies möglich ist). Z.B war die die Lagerleiste der Einlassnockenwelle von Nr1 verschlissen, bei Nr2 aber die Auslassseite. So kann ich aus beiden einen guten Satz machen.


    Fotos zu Nr2:




    Der Allgemeinzustand war (wie zu erwarten) viel besser als bei Nr1. Allein viele der ganzen Kleinteile waren nicht vergammelt und können einfach weiterverwendet werden. Man muss nur die Sitze der Wasserpumpen vergleichen. Nr2 ist komplett blank, Nr1 hat Rostablagerungen. Die Laufflächen bei Nr2. haben noch einen schönen Honschliff und müssen (meine Meinung nach) nur einmal nachgezogen werden. Ich bin froh den ersten Plan über den Haufen geworfen zu haben und Nr2 für den Aufbau zu nutzen.


    Hier die ganzen neuen Ersatzteile für den Motor:


    - Zyklonabscheider der Kurbelgehäuseentlüftung

    - Hydrostößel

    - alle Getriebe Wellendichtringe

    - alle Schläuche

    - Ventildeckeldichtung

    - Zylinderkopfdichtung

    - Kolbenringe

    - Vanos Dicht- und Antirasselkit

    - Dichtungen für Kurbelgehäuseteile

    - Kurbelwellen Dichtringe

    - Schrauben für den Zylinderkopf

    - Kettenführungen

    - Ventilschaftdichtungen

    - Keilriemen

    - Keilriemenrolle

    - Zündkerzen

    - Ölfilter

    - Pleuellagerschalen

    - Pleuelbuchsen

    - Krümmerdichtungen

    - Ansaugbrückendichtungen

    - Einspritzventildichtungen

    - Steuerketten

    - Kurbelwellenlagerschalen

    - Thermostat

    - Dichtungen für Hydraulikleitungen (Vanos + Lenkung)

    - Schrauben für Kurbelwellenlager

    - Schrauben für Pleuel

    - Alle äußeren Schrauben in A3C gelb verzinkt (wie beim Fahrwerk)




  • Wow=O Da hast du aber bereits ordentlich investiert :thumbup:Wirklich ein toller Thread den du da erstellt hast. Egal ob es hier "nur" ein Bilderthread wird oder nicht. Es ist wirklich sehr interessant was du da machst.

    Das macht mir Mut meinen 2. M44 auch mal zu öffnen, und endlich damit zu beginnen.:)


    Falls ichs überlesen habe, machst du das auch Beruflich,oder nur als Hobby? Denn ich finde es gehört schon einiges dazu an Know How Werkzeuge, und Mut, um sowas von A-Z durchzuziehen. Du erstellst ja sozusagen einen kleinen Frankenstein. Egal was da später an Leistung dran steht,ich feier das,und habe ganz ganz großen Respekt vor dem was du da Zuhause machst.:thumbup:

  • Falls ichs überlesen habe, machst du das auch Beruflich,oder nur als Hobby? Denn ich finde es gehört schon einiges dazu an Know How Werkzeuge, und Mut, um sowas von A-Z durchzuziehen. Du erstellst ja sozusagen einen kleinen Frankenstein. Egal was da später an Leistung dran steht,ich feier das,und habe ganz ganz großen Respekt vor dem was du da Zuhause machst.:thumbup:

    Das ist tatsächlich "nur" ein Hobby, bei dem ich es anscheinend etwas übertrieben habe:D. Beruflich bin ich Entwicklungsingenieur, hab aber auch eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker (Zerspanung und Montage). Das Thema Auto habe ich nie offiziell gelernt, mir über die Jahre aber selbst bei gebracht. Der E36 ist ja nicht mein erstes Auto. Ich habe vorher ja schon an einigen rumgebastelt. Beim Motor zusammensetzen habe ich vorraussichtlich Hilfe von einem Motorenbauer, da gibts ja doch einiges zu beachten.


    A-Z war zuerst ja gar nicht geplant. Nur "mal schnell" Tüv machen und bisschen rumheizen. Da die Substanz Karosse aber noch so gut war.. habe ich mich wie erwähnt umentschieden und angefangen es "richtig" zu machen.


    Auf die Endleistung bin ich mal gespannt. Wenn er gut läuft bin ich zufrieden. Abstimmung mit Leistungsmessung ist gerade in Absprache. Zum Glück habe ich ein Steuergerät welches sich umprogrammieren lässt.

  • Saubere Arbeit.


    Ein Detail - es mag kleinlich erscheinen - aber die original für das Cabrio-Kreuz vorgesehenen Einziehmuttern haben keglige Bunde, wie die Köpfe von Senkschrauben. Die Bohrungen im Achskörper werden angesenkt und die Muttern sitzen plan in der Fläche.


    Mit Standard-Einziehmuttern werden die Auflagen des Kreuzes nicht flächig anliegen.