Beiträge von joerg_iS

    Ölgedämpfter Kettenspanner (ggf. in Verbindung mit gelängter Kette), wirklich ein Hydrostößel, ... jetzt wird's aufwendig.


    Du kannst die Verdächtigen nacheinander in der Reihenfolge des Arbeitsaufwandes ausschließen oder es noch eine Weile ertragen :/

    Muss ich morgen nochmal in Ruhe prüfen. Heute hatte ich schon zwei Coronafrust-Bier drin und der Ölfilter blieb im Gehäuse hängen und ich hatte nur den Deckel in der Hand. Aber der Filter stand noch im Öl.

    Die beiden Dichtringe am Deckel (Teil #5) habe ich übrigens beim Ölwechsel erneuert.

    Unabhängig von dem vermutlichen Mahle-Einsatz (die sitzen innen zu fest - nimm Mann&Hummel), ist der Test damit bestanden. Besser kannst Du's für den Zweck gar nicht bekommen.

    Edit:
    Wo sollte denn das Öl im Gehäuse stehen?

    Außen im Bereich wo der Filter sitzt oder innen in dem Stehrohr? Außen stand der Filter noch im Öl, innen im Stehrohr jedoch war nix mehr.

    Ja, außen - der Filter wird von außen nach innen durchströmt. Innen ist die Leitung zum Hauptölkanal. Die läuft sowieso über die Lagerstellen leer.


    Außerdem ist das Filtergehäuse leer, bevor Du da hinein siehst, weil der Deckel zu weit angehoben werden muss.

    Sprich bei dir hat er die ersten Sekunden geklappert, das Gehäuse weist aber keine Einlaufspuren am Rückschlagventil auf und das Öl blieb auch im Filtergehäuse stehen?

    Nein. Er war immer ruhig - hat ja auch nur eine sehr geringe Laufleistung. Er braucht beim Start nach Stillstand über Nacht etwa 1,5sec, bis Öldruck aufgebaut ist. Mein kleiner 4-Zylinder ist da wesentlich schneller. Ich wollte das verbessern oder vorsorgen, bevor das Ventil sich irgendwann ins Gehäuse eingräbt. Jetzt bleibt's wie's ist - der Motor ist ja auch größer als der 4-Zylinder, die Wege sind weiter, bis das Öl in die letzte Leitung gepumpt ist


    (Und das wo ich sonst gern sage, 'don't touch running systems')

    Soweit ich weiß hat das was mit dem Ölfiltergehäuse zu tun.

    Such mal nach Problemen damit. Da werden Lösungen für angeboten.


    Habe im Moment keine Zeit dir das rauszusuchen.

    Das kann man testen: Auto warmfahren, über Nacht stehen lassen und dann ohne noch mal den Motor zu starten ganz vorsichtig den Deckel öffnen. Durch den ersten kleinen Spalt, der beim Hochziehen entsteht, sieht man gerade noch das ablaufende Öl oder auch nicht. Ist er noch voll, ist das Rückschlagventil okay.


    Scheint mir übrigens alles nicht so schlimm zu sein: ich habe zufällig gerade gestern mein Ölfiltergehäuse vorsorglich gewechselt (113.000km). Oben beschriebener Test wurde bestanden.


    Aber das Neuteil lag schon da...


    Nach Demontage habe ich keinerlei sichtbare Verschleißspuren am Sitz des Rückschlagventils gefunden. Nun habe ich ww. ein Ersatzteil oder günstig ein intaktes Filtergehäuse zu verkaufen.

    ... absoluter Schwachsinn, ....

    Das meine Meinung kontrovers ist, war klar. Dass das Niveau hier soo niedrig ist, hatte ich zugegebenermaßen nicht erwartet. Normalerweise sollten m.E. bei einer derart abfälligen Wortwahl Admins einschreiten. Passiert hier offenbar nicht - auch irgendwie bedenklich.



    @ Hubtraumschrauber - sorry für OT und danke für die sachliche Antwort - auch interessant, das mal von dieser Seite zu hören. Natürlich sind die Anforderungen an ein Auto immer individuell. Meine sollen z.B. gar keine Rundenzeiten erreichen, sondern sind eher als langjährige, aber auch handliche und zügige Reise-(Be-)-Gleiter gedacht, die auch auf welligem Asphalt, gern auch in den Alpen oder an Reisezielen in Südeuropa noch komfortabel fahren sollen.

    18 Zoll am E36 - für mich too much.


    Die Räder werden optisch zu groß für die Radhäuser, der niedrige Reifenquerschnitt macht das Auto unfahrbar auf normalen Straßen. Dazu noch ein ultratiefes hartes Fahrwerk und fertig ist das Hoppelgeschoss, was in wenigen 10.000km Risse an den Federbeindomen aufweist, über die sich dann gewundert wird.


    Ich habe immer meine Freude daran, wenn solche Autos mit der doppelten Leistung meines Tourings selbst auf neuen Beton-Autobahnen nur 110-120 fahren, weil mehr unerträglich ist. Meine olle Karre mit 16 Zoll und normalem M-Technik-Fahrwerk überholt dann gern unbeeindruckt mit 200 ...


    (Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung dazu. Möge der Shitstorm mich treffen.)

    naja , wenn der motor ja nicht läuft , kann ich auch keine Kompression prüfen , da der motor ja warm sein soll ...

    Nö. Soll, weil warme Kolben besser abdichten. Muss aber nicht.


    Gleichmäßige Kompression oder evtl. auch gar keine wirst Du kalt erkennen. Garantiert. Das letzte Viertel bar darfst Du dann dazu addieren.

    Du sollst nur ganz nach rechts drehen, weil durch das Spannen das Rad nach links verdreht wird. Nach rechts braucht's keine Bewegungsmöglichkeit. Ob Du nun ganz rechts warst oder nicht ... wenn am Ende die Positonen zueinander stimmen und die Riemenspannung einzustellen ging, sollte es nicht entscheidend sein.


    Miss mal vorsichtshalber Kompession. Nicht, dass da grundsätzlich was schief gegangen ist und Ventile offen stehen.

    Abgesehen davon, dass ich es so lassen würde:


    Eibach-Federn sind mit 30mm ggü. Serie angegeben. das wären ggü. M-Technik ca. -10mm.


    https://www.car-parts24.com/Tieferlegungsfedern-BMW-3er-E36


    Weil dann für meinen Geschmack der Radlauf hinten aber zu weit über die Reifen verläuft, könnte man das dort mit Federunterlagen ("Schlechtwege-Paket") vom E46 ausgleichen.


    (Die Felgen stehen ihm m.E. auch besser als die vom E34. Entweder 10mm Spurplatten drunter oder mal bei Serienfelgen vom E9x umschauen. Dessen 7x16 ET 31 passen gut.)

    Den Auspuffhalter am Getriebe kannst Du entfallen lassen. Bei jüngeren Ausführungen wurden die Rohre nur gegeneinander verspannt mit der Klemme, die bei Dir vorhanden ist.


    Nach meiner Erfahrung verziehen sich die Rohre durch die Hitze leicht, so dass eine Montage des Halters am Getriebe nicht mehr ohne Gewalt möglich ist. Ich habe ihn weg gelassen.

    Zugegeben, es war mindestens naiv, zu glauben, ich könnte 20 Jahre alte Fahrwerkslager mal eben auspressen und ich hatte schlecht vorgearbeitet.


    Aber ein bisschen mehr sollte auch die Gewindespindel eines chinesischen Einmal-Werkzeugsatzes aushalten. Ich wiege 68kg und habe lediglich einen gekröpften Ringschlüssel nach Norm benutzt, KEINE Verlängerung, keinen Schlagschrauber !



    Echtes Werkzeug muss mehr aushalten, als ich so an Kraft aufbringen kann.


    Zum Glück hatte ich noch die Gewindespindel des Abziehers der vorderen Längslenkerlager von BGS, die ich benutzen konnte.


    Mit viiiel besserem Reinigen und der bewährten Hilfe von Heißluftgerät und Eisrostlöser im Wechsel war's dann ganz einfach.


    Fazit: die Hülsen in dem Kasten sind gut, die Spindel taugt nix.

    Was heißt denn 2x durchgedreht und dann zusammen gebaut? Doch hoffentlich nicht die KW gedreht bei fixierter Nockenwelle, so wie sich Deine Beschreibung liest ?


    Die Bilder in der originalen Anleitung von BMW, die Teconic Dir verlinkt hat, sind doch eindeutig.

    Wenn sich die Kurbelwelle abstecken lässt, muss die Brücke über die Nockenwelle passen und die Nocken des 1. Zylinders stehen nach oben. Und wenn nicht, dann genau eine Umdrehung später.


    Nachtrag:


    Die Markierung auf dem Nockenwellenrad ist nur eine Orientierung zur Hilfe.

    Der Zahnriemen wird gespannt, bei arretierter Kurbel- und Nockenwelle aber losem Nockenwellenrad. Das hat den Vorteil, dass alle Toleranzen des Steuertriebs ausgelichen werden. Die Markierung wandert dabei um das Maß, um welches sich das Rad durch Spannen des Riemens verdreht.

    ...

    In einem anderen forum meint aber jemand zu dem selben motor die reihenfolge seie im Uhrzeigersinn, also umgekehrt

    Moin, in vielen Foren wird manchmal viel geschrieben ;) ... in der alten analogen Zeit, hat man in solchen Fällen ein Buch befragt:



    Das mit der Messuhr ist so 'ne Sache: der Rat kommt von M50 / M52-geprägten Leuten.


    In den alten 2-Ventil-Motoren sitzen die Zündkerzen seitlich. Da wirst Du mit einer Messuhr kaum den Kolbenboden erreichen. Das klappt nur bei 4-Ventilern mit zentraler Zündkerze.


    Für den Hausgebrauch genügt das Einhalten der werksseitigen Markierungen m.E. völlig.


    Messuhr lohnt eher, wenn's auf das letzte halbe PS ankommt oder nicht serienmäßige Nockenwellen eingesetzt werden.