Beiträge von Viktor

    Das ist ja alles schön und gut - aber ich hatte auch auf den Rennstrecken NIE Probleme mit den Serienbremsen - weder am E36, noch auf dem E30 oder E46 - auch mit dem E90 auf Passstrassen bei forcierter Gangart nicht.

    Wenn man die Bremse halbwegs vernünftig behandelt und auch richtig bremst, also nicht zu früh und zu schwach, sollte man zumindest mit einem BMW keine Probleme bekommen. Schon gar nicht auf öffentlichen Straßen.

    Zum Thema Reifenfreigabe:

    Das war früher bei einigen (sportlichen) Autos tatsächlich vorgeschrieben und im Fahrzeugschein eingetragen.

    Es gab aber einen Stichtermin, ab dem diese Reifenbindung aufgehoben wurde.

    Reifenfabrikatsbindung

    Einige Motorrad- und PKW-Hersteller schreiben im Fahrzeugschein ein Reifenfabrikat vor, wobei nicht nur bestimmte Reifengrößen, sondern auch nur bestimmte Reifenfabrikate und Ausführungen eingetragen und somit zugelassen wurden. Meistens handelte es sich um Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 230 km/h. Begründet wurde diese Maßnahme immer mit dem Argument der Sicherheit aufgrund von umfangreichen und vergleichenden Reifentests mit dem betroffenen Fahrzeug.


    Diese Einschränkungen haben laut Deutscher Gesetzgebung nur für Sommerreifen gegolten. Es durften größengleiche Winterreifen (M&S) von anderen Reifenherstellern auf von Fabrikatsbindung betroffenen Fahrzeugen montiert werden. Mit Schreiben vom 4. Februar 2000 und mit Wirkung ab 1. März 2000 hat die Europäische Kommission die bestehende Reifenfabrikatsbindung für nicht zulässig erklärt.

    Die Bestimmungen der Artikel 4, 5 und 6 der seit August 1997 in nationales Recht umgesetzten EG-Richtlinie 92/23, lassen keine Möglichkeiten für eine derartige Einschränkung zu.


    Eine Fabrikationsbindung wäre demnach unzulässig und es kommen auch keinerlei Übergangsfristen zum Tragen. Das bedeutet, dass in den Fahrzeugpapieren von neuen Fahrzeugen ab sofort keine Reifenfabrikatsbindungen mehr eingetragen werden dürfen. Die derzeit noch vorhandenen Eintragungen haben keine direkte Rechtswirksamkeit mehr und sind als Empfehlung zu betrachten. Diese Aufhebung der Reifenfabrikatsbindung bedeutet gleichzeitig auch, dass nun der Fahrzeughalter, wie er ohnehin grundsätzlich für den verkehrs- und betriebssicheren Zustand des Fahrzeuges zu sorgen hat, auch dafür verantwortlich ist, dass bei der Verwendung von Reifen, die nicht der eingetragenen Ausführung entsprechen, keine Sicherheitsprobleme entstehen.



    Quelle: Reifensuchmaschine

    Stahlfelgen gab es nicht am M3 und nicht in 17 Zoll, welche aber am M3 nötig sind.

    Steht nichts in der VIN-Abfrage, gehe ich davon aus, dass Standard-Serien-Felgen drauf waren, also Styling 22 in 7,5x17 mit 235/40-17-Bereifung (Michelin Pilot SX MXX3 ;-) ).

    Stahl gabs natürlich nicht - die ersten 17 Zoll Stahlfelgen gabs eh erst im Zubehör für den E46 330d/i.


    Bei den Styling 24 kenn ich ab Werk nur zwei Varianten:

    immer 7,5 und 8,5x17, entweder lackiert mit Schriftzug fürs Coupe oder poliert ohne Schriftzug für Cabrio und Limo.

    Die Styling 24 sind immer geschmiedet, Hersteller ist Fuchs, die Felgen sind angenehm leicht.


    Wenn in der Ausstattungsabfrage nichts steht, waren beim Coupe 3.0 Styling 22, beim Coupe 3.2 Styling 39, bei allen Cabrios Styling 24 poliert, bei der Limo Styling 23 ab Werk montiert.

    3.0 Liter-Coupe hatte Serie Styling 22 Gußfelge in 7,5x17 rundum mit 235/40-17,

    gegen Aupreis die geschmiedete, lackierte Styling 24 Fuchsfelgen mit Schriftzug in 7,5x17 und 8,5x17 mit 235/40-17 rundum.


    3.2 Liter-Coupe hatte Serie Styling 39 Gußfelge in 7,5x17 und 8,5x17 mit 225/45-17 und 245/40-17,

    gegen Aupreis die geschmiedete, lackierte Styling 24 Fuchsfelgen mit Schriftzug in 7,5x17 und 8,5x17 mit 225/45-17 und 245/40-17.


    Limousine hatte Styling 23, Cabrio Styling 24 poliert ohne Schriftzug.


    Styling 23 in 7x17 war als Winterfelge im Zubehör erhältlich.

    Bei starker Tieferlegung hast Du durch das Federbein hinten sicherlich den Vorteil, eine längere Feder zu nutzen, welche dann weicher und vor allem linear sein kann.

    Gerade dies ist ja auch ein großer Vorteil eines Gewindefahrwerks mit schmaler Feder an der Voderachse gegenüber einer Tieferlegung nur mit Federn.

    Mei, ein E36 ist preislich mittlerweile schwer einzuschätzen.

    Das A und O ist halt eine (möglichst) rostfreie Karosserie. Da sind sonst schnell mal 1000 oder 2000 Euro reingesteckt. Von daher ist eine rostfreie Karosserie goldwert. Technikteile sind ja sehr preiswert zu ersetzen.

    Wenn der Wagen dann evtl noch makellose Fuchs-Felgen drauf hat, sind die allein 600 - 1000 Euro wert.

    Von daher ist eine Werteinschätzung sehr schwierig und immer eine Frage, was einem ein Wagen wert ist.

    Ui, das ist natürlich nicht so gut. Ich mach mir bei meinem E90 320d immer Sorgen um die Kette, beim M3 hatte ich da bisher gar keine Sorge.

    Konnte Dein Instandsetzer was dazu sagen, ob die Kette einfach riss oder ob die gerissene Kette ein Folgeschaden ist?


    Weist Du, ob die Lagerschalen noch die ersten waren? Bin halt bei meinen M3 (84.000 und 137.000 km) immer am überlegen, wann ich diese tauschen soll.


    Tschuldigung bitte, wenns etwas vom Ursprungsthema abweicht. Andererseits lässt sich ja vieles auf den S54 übertragen.

    Der M3 E46 sollte aber seit Einführung die aufgeschweissten Verstärkungsbleche haben, oder?


    Was war an Deinem Motor, Nicola? Pleuellager?

    Vor allem nach einiger Zeit merkt man den qualitativen Unterschied. Hatte im E90 z.B. mal einen Satz Petex/Pretex- qualitativ erstmal sehr gut, aber nach ein paar Jahren waren sie im Vergleich zu den Originalen wesentlich verschlissener.


    Antharazit (Schwarz) sollte für den E36 original noch gut verfügbar sein.

    Würde das System nicht unter Druck stehen, würde das Wasser bei 100°C bereits kochen und es würden sich Dampfblasen bilden, welche zu Überhitzung an bestimmten Bereichen des Motors führen würden.


    Unter Druck kann das Kühlmittel wesentlich höhere Temperaturen erreichen.

    Herzlich Willkommen "Syncro" :-)


    Wie meine Vorredner schon sagten - einen Heckspoiler oder -flügel würde ich dem Cabrio nicht antun - das passt optisch null zu der schönen geraden, gestreckten Linie des E36 Cabrio.

    Ich habe selbst zwei 3-Liter-M3, ein Coupe und ein Cabrio.

    Einen Winter würde ich dem Wagen nicht antun, wenn er in einem guten Zustand ist. Es gibt mittlerweile einfach zu wenig gute, unverbastelte Autos, daß man diesen noch einen Winter antun würde...

    Ansonsten ist die Mindest-Felgengröße 7x17". Es passen hier auch sämtliche E46-Felgen ab 17 Zoll, die E90-Felgen mit Einschränkung bei der ET auch. Für den TÜV wären BMW-Styling 22/23/24 sicherlich am einfachsten.

    Falls Du recht starke Hecktriebler nicht gewohnt bist (in Hinblick auf Deinen Allrad-T4): Der M3 ist ein sehr, sehr gutmütiger Wagen, aber beachte, daß Du keine Fahrhilfen und viel Kraft auf der Hinterachse hast. Gerade in der Winterzeit ist da schon etwas Vorsicht angebracht, wenn man dies nicht gewohnt ist.


    Ansonsten, viel Spaß mit dem M3, erhalt ihn gut und original, dann kann der Wert zukünftig nur nach oben gehen.

    Nach zwei H&R-Fahrwerken kann ich die Federn des Herstellers nicht mehr empfehlen. Erstens sind sie an der Vorderachse traditionell zu tief, die Federn setzen sich zu stark und sind viel zu progressiv gewickelt. Bei Reklamationen ist H&R zudem sehr abweisend. Bei Federn setzte ich nur noch auf Eibach.

    Hallo,

    Du könntest die M-Dämpfer über den Teilehandel direkt von Bilstein/Sachs beziehen und mit etwas kürzeren Eibach-Pro-Kit-Federn kombinieren.

    Ich hab diese Kombination nach langem Überlegen hinsichtlich Alltagstauglichkeit am E91 so verbaut und bin sehr zufrieden.

    Du, auch das Cabrio fährt sich an sich recht agil. Ich bin ja schon einige E46 und E93 gefahren, das sind wirklich schwerfällige Kisten im Vergleich.
    Im Cabrio bleibt ja auch das Serienfahrwerk drin, die Verwindungssteifigkeit kann man ja sowieso nicht mit dem Coupe vergleichen, das ist ein größeres Argument in Sachen Sportlichkeit und Direktheit als das Thema Gewicht.


    Aber es macht einfach unheimlich Spaß, wieder ein sauber abgestimmtes Auto, mit Gaszug und Einzeldrosselklappen, ohne Elektronik zwischen Gasfuß und Reifen zu fahren :-)


    Da merkt man erst wieder, was an den neuen Autos verloren ging.

    Neo67 : Die Federbeine habe ich neu lackiert, da die unteren Federteller ziemlich zerschossen waren - daher der Glanz. Ansonsten mache ich Fahrwerksteile etc. nach dem Waschen immer noch mit einem leicht öligen Lappen richtig sauber.