Beiträge von joerg_iS

    Einzig für eine kräftigere Aufladung würde ich vom Alu wegwollen.

    Schaut man auf zeitgenössische Anwendungen, könnte man geneigt sein, dem Alu-Block wenig zuzutrauen, da für M3, Alpina u.ä. Grauguss-Blöcke verwendet wurden.


    Wenn man sich aber aktuelle Turbo-Motoren ansieht, dann werden heutzutage Motoren aufgeladen, die wesentlich weniger stabil wirken, weil sie aus Fertigungsgründen (Druckguss) als open-deck ausgeführt sind. Da können sich die Zylinderwände aufgrund es Brennraumdruckes fröhlich verformen und die Kopfdichtungen haben immer gut zu tun :)


    Allein der Blick zum ach so gehypten N54, der, wenn man den Internet-Mythen glauben will, unendlich standfest sein soll, ist ein solches Beispiel.


    Ohne es jemals selbst ausprobieren zu wollen, behaupte ich mal, der Alu-Block ist stabiler als allgemein angenommen wird.

    Der "Lochfraß" an den Hitzschutz-Blechen entsteht blöderweise durch Kontakt-Korrosion zwischen dem Aluminium und den verzinkten Befestigungen.


    Größere verzinkte Karosseriescheiben helfen hier nur befristet - noch mehr Zink im Kontakt.


    Ich habe aus der Erfahrung immer weiter zerfressenen Wärmeschutzes eigene Unterlegscheiben mittels Lochkreissäge aus eloxiertem Alublech angefertigt. Sicher ein etwas zu großer Aufwand für so ein bisschen Schutzblech. Wie lange das hält, muss die Zeit zeigen.

    Der dritte mit der gleichen Aussage :)


    Der 1.9-Liter-16V hat ab Werk 140PS, ist weit hinten eingebaut und trotz Grauguss-Block leichter als ein Alu-6-Zylinder. Durch den Einbau über / hinter der Vorderachse ist die Gewichtsverteilung günstig. Die nominell fehlenden 10PS sollten eher zeitgemäßen Marketing-Überlegungen geschuldet sein als fehlendem Potential des Motors. Man musste halt einen Abstand zum teureren 6-Zylinder waren.


    Wohl nicht grundlos hat BMW selbst im STW-Auto den 4-Zylinder eingesetzt.


    Grauguss-Buchsen wiegen im Übrigen ca. gar nichts (siehe die Story zum 2.2Liter von DanielK12391 ). Nur Grauguss-Blöcke sind schwerer. Das betrifft dann die früheren M50-Motoren.


    Eine Zelle erhöht das Fahrzeuggewicht. Ich kenne Leute, die Slalom fahren. Solange es das Reglement zulässt, wird auf solche Gewichte verzichtet. Ich würde vorher genau abwägen, wo das Auto eingesetzt werden soll und gezielt darauf hin arbeiten. Mehr geht später immer noch.




    Nachtrag: je nach angestrebtem Einsatz hat renneimer sicher recht - zeitgenössische Tuner haben bei den 4-Zylindern um 170PS erreicht. Und das mit Hubraumerweiterungen! 190-200 sind da eher illusorisch. Schreibt das Reglement allerdings einen seriennahen Motor vor, ist der 4-Zylinder m.E. im Vorteil

    :thumbup::thumbup::thumbup:

    Richtig klasse gemacht !

    Hast 'ne Menge Überlegungen und sorgfältige Arbeit investiert und entgegen allen Unkenrufen läuft er ! Glückwunsch.



    (Nur den Luftfilter würde ich noch mal gegen Serie tauschen - solche "Sport"-Luftfilter filtern nur Kieselsteine aus der Ansaugluft. Außerdem soll lehrbuchmäßig aus einem möglichst großen beruhigten Volumen angesaugt werden - dafür taugt die werksseitge Box m.E. recht gut. Der Filter genügt immerhin auch dem 2.8-Liter. Dann reicht er für einen 2.2er auf jeden Fall aus.)

    Der Konstrukteur wird sich schon was dabei gedacht haben, dass es so ist, wie's ist :/:/:/


    Andernfalls liegt Deine Buchse samt Außenrand des Sitzes im Achskörper flächig auf und es gibt keine Entkopplung.

    Der sitzt aber etwa da, wo der vom Escort Cosworth endete - ähnliche Grundform mit Stummelheck - m. E. vergleichbar.


    Könnte besser in der Anströmung liegen und tatsächlich Abtrieb erzeugen :/


    Ein niedrigerer Spoiler müsste halt weiter hinten sitzen - also läuft es auf einen adaptierten Class II hinaus.

    Mal abgesehen von der Optik ... (bin eh gar kein Freund von Spoilern u.ä.)


    ... ,muss so etwas nicht auch irgendwie zur Anströmung durch die Karosserieform passen?


    Auf Verdacht einen universellen (?) Zubehör-Spoiler drauf setzen, kann klappen - muss nicht.

    Die Entwickler verbringen zig Tage im Windkanal damit, wenn's mehr als fast-and-furios-Optik sein soll.


    So weit vorn in halber Höhe der Heckscheibe passt der m. E. schon optisch nicht.

    Dort würde ich vor allem verwirbelte Luft erwarten, keine saubere Anströmung des Spoilers.

    Ich würde entweder etwas wählen, das woanders schon funktioniert oder etwas ähnliches adaptieren (Escort Cosworth) :/

    Krass,140kg schwerer der M///=O

    Aber ist ja bekannt das die Limo die leichteste Karosse des E36 ist. Abgesehen vom Compact natürlich ......Aber das der so viel schwerer ist,ist schon echt heftig.

    So groß erscheint mir der Unterschied gar nicht:


    schwerer Motor: +36kg lt. ETK

    nochmals ein größeres Differential ggü. dem 323 / 328i +8kg

    6-Gang-Getriebe +16kg


    Das macht zusammen 60kg und es dürften die größten Einzel-Anteile dabei sein.


    Der Rest von 80kg entfällt dann auf die Rohkarosse des Coupés, ggf. mehr Ausstattung (el. Sitze?) und einzelne stärker ausgelegte Bauteile (Kardan- und Antriebswellen?)

    Da der Motor Einzelzündspulen hat und mehrere Zylinder betroffen sind, würde ich - wie Du offenbar auch - vorerst nicht weiter auf der Zündungsseite suchen. Der Zündung ist die Temperatur ziemlich egal und kalt läuft er nach der Beschreibung. Also funkt es auch ...


    Den größten Unterschied zwischen kalt und warm gibt es auf Seiten der Einspritzung: kalt wird angefettet.

    Kalt = fett läuft er.

    Warm = mager läuft er nicht - z.B., weil er zu mager oder viel zu fett läuft.


    Mögliche Ansätze m.E.:


    Gemischkorrekturwerte auslesen - wer Fehler lesen kann, der kann auch das.

    Temperatur-Messwerte (Wasser und Ansaugluft) der Motorsteuerung prüfen

    Kraftstofffilter ersetzen

    Benzindruck im Betrieb messen (lassen)

    Spritzbild der Einspritzdüsen beurteilen

    Einspritzdüsen ggf. reinigen (lassen)


    Ein bisschen Vorgeschichte wäre noch interessant:


    Sind ALLE 4 Zylinder gleichmäßig betroffen oder z.B. nur zwei?

    Stand das Auto jahrelang oder war es immer in Betrieb?

    Ölverbrauch?

    Kompression?



    Die Idee, bei zwei baugleichen Autos Teile, wie Einspritzleiste oder Benzinpumpe, untereinander zu tauschen, liegt nahe. Ich persönlich bin immer kein Freund davon. Am Ende hat man dann ggf. zwei Autos die nicht laufen ... :)

    Das Bild ist eher ein Bilderrätsel :)


    Gehen wir mal davon aus, dass das Alu-Teil mit den gekreuzten Gusslinien der Zylinderkopf ist und wir nach unten blicken ...


    ... dann befindet sich da unten das "Vierländereck" aus Steuerkettenkasten, unterem Stirndeckel, Zylinderkopf und oberem Stirndeckel.


    Das Wasser kann da außen nur an der Kopfdichtung austreten. Die bekannte Schwachstelle der Gummidichtung zw. Kettenkasten und Zylinderkopf sitzt innen und es gibt von da aus keine Verbindung nach außen.



    Wie dem auch sei - der Kopf muss m.E. noch einmal runter.



    P.S.: Dichtmasse ist am Ausgleichsbehälter nicht zielführend, bestenfalls ein Notbehelf.

    Dort kann man einfach erhältliche Dichtungen ersetzen.

    habe es ausgelesen, kein fehler drinnen...

    Was erst mal nur heißt, dass für das ABS alles in Ordnung erscheint.

    Trotzdem sieht es offenbar keinen Grund, einzugreifen, wenn Du bremst.


    Passiert das nur in langsamer Fahrt (unter 20km/h) oder auch schneller (z.B. aus 30km/h)


    Raddrehzahlen werden während der Fahrt gemessen?

    ABS lässt sich ansteuern (da gab es m.E. so einen Testablauf :/)?

    PS. Auto hat keine stabilitätskontrolle!

    Und nach den Spuren zu urteilen auch kein funktionierendes ABS :/

    So eine Blockier-Spur zieht kein Auto mit ABS.

    Das würde die Bremskraftverteilung korrigieren / kaschieren.


    Hast Du die Möglichkeit zum Auslesen?


    Am Prüfstand wird nur auf Mindestabbremsung und Gleichmäßigkeit kontrolliert.