Mobilität mit alten Autos, ein Problem?

  • Guten Abend,


    würde gerne wie ihr damit umgeht, was die "beste Lösung" ist, für die Mobilität mit alten Autos.


    Ich bin 29 und habe knapp vor einem Jahr mein Master Studium in Architektur abgelegt und arbeite seitdem in Vollzeit in dem Beruf und vorher schon dort als Werkstudent.

    Habe mir auch direkt eine Wohnung gekauft in meiner Heimatstadt (konnte neben dem Studium etwas sparen), wollte halt keine Miete zahlen um jemand anderes eine Wohnung zu bezahlen, bezahle ich lieber meine eigene.


    Jetzt ergibt sich aber langsam ein Problem mit der Mobilität bzw. mit dem Weg zur Arbeit, als Student bin ich mit Zug und Straßenbahn zur arbeit gekommen dank NRW Ticket, meine jetzige Wohnung liegt zuweit vom Bahnhof entfernt, also würde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zur Arbeit kommen, außerdem muss ich auch zu meinen Baustellen fahren, auch mal öfters am Tag und das geht nur mit dem Auto.


    Also muss ich mit dem Auto zur Arbeit, ich fahre ca. 60km am Tag beruflich + private Fahrten.


    Während meines Studium hatte ich mir als letztes Auto ein BMW E36 328i Cabrio gekauft, an sich ein schönes Auto, fahre ich echt gerne, besonders wenn der Sommer so ist wie letztes Jahr.

    Durch meinem Umzug habe ich aber keine Garage mehr vor Ort nur einen privaten Stellplatz, das ist schon einmal nicht optimal, zudem hat der Karren fast 250tkm auf dem Tacho, war jetzt auch nicht unbedingt dafür gedacht so viel damit zu fahren und ich bin echt auf das Auto angewiesen.

    Ich habe durch den Job auch nicht mehr die Zeit mich so um das Auto zu kümmern, wie ich müsste, neben dem Studium ging das.


    Jetzt fällt mir dafür nur keine Lösung ein, würde den Wagen echt ungern verkaufen, da ich nicht mehr viel für den bekommen würde und hänge da schon dran, das lohnt kaum.

    Das würde bedeuten, ich bräuchte ein Zweitwagen und das Cabrio kommt mit Saisonkennzeichen in die freie Garage meiner Großeltern, aber das stelle ich mir echt schwierig vor in Anschaffung und Unterhalt.

    Mein Erspartes ist leider für die Wohnung und Einrichtung drauf gegangen und das Gehalt eines Architekten ist halt auch nur "normal", sparen ist echt nicht drin irgendwie.

    Frage mich echt wie die Leute immer sich die ganzen Karren leisten können, auch wenn es nur geleaste Fahrzeuge sind, habe ich auch schon geschaut, das kostet auch richtig.

    Zudem kann ich mit neuen Autos nicht viel anfangen.


    Habe auch schon Mobile bemüht um ein Alltagswagen für die Arbeit zu finden, aber da gibt es ja kaum noch was, da die alten Autos echt meist komplett durch sind oder unbezahlbar, darüber hinaus verbrauchen alte Benziner auch viel Sprit, habe mit meinem 328i 300 € Sprit im Monat....

    Alte Diesel kann man ja auch nicht mehr kaufen, die Deutsche Umwelthilfe hat schon Klage erhoben in der Stadt wo ich arbeite.


    würde mich mal interessieren, wie ihr das so macht, ich denke hier müssen doch auch viele zur Arbeit fahren und haben meist ein älteres Auto?


    anbei noch nen Bild vom alten Karren


    37026991095_ae8ffff540_b.jpgDSC_0099 by Frederik, auf Flickr

  • Erstmal tolles Cabrio:thumbup:


    Zweitens,ich leide täglich an akuten Wutausbrüchen wenn ich denke wie die Regierung zulässt wie Altblech Fahrer von der DUH gegängelt werden.


    Drittens, halte ich das alles für eine Kalte Enteignung unter dem Deckmantel des Umwelt und Gesundheitsschutz


    Viertens, geht mir die Elektromobilität die uns so aufgezwungen wird so dermaßen auf den Sack


    Fünftens, bin ich der Meinung das die BRD mit allen Mitteln an die Wand gefahren werden soll,und dabei die Mittelschicht völlig zerstört und versklavt werden soll.


    Sechtens, werden Wir,die kleinen Arbeiter immer mehr gemelkt und verarscht und genôtigt den Lobbyismus der in Deutschland herrscht zu unterstützen.


    Siebtens...... Ach ne ich muss aufhöhren;(:cursing: bin ja sowieso bloß Verschwörungstheoretiker ......

  • Antworte doch lieber auf seine Frage.

  • Ich hab gut reden, da ich zur Arbeit laufen kann.;)


    Gibt es bei euch so etwas wie Car-Sharing?

    Wäre ja ne Massnahme das für 3, 4Tage oder halt nach Bedarf in Anspruch zu nehmen. Den Rest erledigt dann dein Cab.

  • Um mal toxic's Wunsch nachzukommen:


    Ich handhabe das so,


    ich bete täglich,


    dass mir mein E34 und der e36 nicht Kalt, ich nenns mal entwertet oder Zwangsenteignet werden, das ich selbst hier auf'm Land nicht mehr fahren darf.


    Denn zwischenzeitlich ist ja bereits schon eine Autobahn, bzw Teilstück für unsere Alten gesperrt. Die A40!

    https://www.google.com/amp/s/a…te-benziner/23636636.html


    Und sollte es in Stuttgart nicht zur Besserung kommen, möchte auch Stuttgart nachlegen;)

    Auch mit Benzinern.


    Und da wird's dann ganz kriminell,denn die B27 läuft Mitten durch Stuttgart und die A8/ A81 gtenzen ebenfalls ans gesperrte Stadtgebiet. Und dann wird's schwierig zu fahren in Richtung Norden oder Osten.


    Und achja, Stuttgart hat keine Sperrzonen,sondern ist als einzige bislang erste Stadt in Deutschland komplett im Stadtgebiet für Euro 4 Diesel und schlechter gesperrt. Samt Bundesstraße;) Da diese mitten durch die Hauptstadt durchgeht.


    Was ich dann machen werde, wenn Stuttgart noch weiter verschärft oder es sogar hier aufs Land ausgedehnt wird, (gar nicht unwahrscheinlich da das Schild Umweltzone etwa 1500M von meinem Haus auf'm LAND entfernt steht) weiss ich schon;)


    Dann werde ich aufhören zu arbeiten,da ich nicht mehr zur Arbeit kann ,da das Fahrzeug Zwangs stillgelegt,oder wie ich es gerne sage enteignet wird.


    Dann zum landratsamt oder was auch immer gehen,mich dort für deren Arbeit bedanken und denen Sagen, dass ich wegen Ihnen meine Arbeit nicht mehr erreichen kann. Somit mögen Sie mir eins ihrer Hoch angepriesen E-Autos kaufen damit ich zur Arbeit kann.


    Und wenn Sie das nicht tun ,lass ich mich,


    A: Ins soziale Netz Deutschlands fallen und muss Haus und Hof verkaufen/verschenken für das ich seit Jahren gearbeitet habe. Und lieg den Steuerzahlern und Ämtern auf der Tasche.


    B: Haus und Hof auch verkaufen,und Obdachlos werden da ich mir kein anderes Auto kaufen kann/möchte,da ich ja keine Arbeit mehr habe.


    Denn es gibt auf der Strecke von 25 KM die ich zu meinem Arbeitgeber habe,nicht mal einen Bus. Von der Bahn gar nicht zu Schweigen....


    So werde ich das Handhaben.

    Hoffe das ist so okay toxic, und die Antwort ausführlich genug;)

  • Ganz ehrlich kauf dir was einfaches mit LPG, sowas wie nen e46, Astra H, irgendnen Japaner, Ist kostengünstiger wie ein Diesel und du hast ne grüne Plakette. Stell das Cab in die Garage deiner Großeltern und fahr ab und zu damit. Mehr als 300€ feste Kosten wirst für das Cabrio von April-Okt nicht haben, habe ich mit meinem e36 auch nicht. Meiner Meinung nach aktuell die beste Lösung. Ich habe jetzt das dritte Auto mit Gas (Omega, e46 318, e38 728) und bin damit sehr zufrieden, wenn die Anlage ordentlich eingestellt ist, ist das kein Ding und bist erstmal die nächsten Jahre sicher.

    Natürlich könne die iwann sagen alte Benziner sind nicht mehr erlaubt in Innenstädten,aber wie wollen die das kontrollieren? Ich fahre den e38 bis er zusammenfällt und das Coupe geb ich eh nicht her.

  • Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. Niemand wird uns unsere Autos kalt entziehen. Ich werde damit weiter fahren mit meinem e36 genauso wie mit meinen Euro 0 Motorrädern. Dann zahle ich ebend das Ticket zweingen ein anderes Fahrzeug zu kaufen kann mich keiner. Hab eh nicht das Geld dafür. Und die ach so sauberen E-Autos sind dreckiger wie uns allen weiß gemacht werden soll. Aber das mit dem vergiften des Trickwassers geschied ja nicht vor unsere Haustür sondern in weit entfernten Gebieten und scheiß egal wenn da Kinder drauf gehen, sind ja nicht unsere.

  • Ich weiss ja nicht wie es bei euch ist, aber wurdet ihr in all den Jahren schonmal kontrolliert? Wenn man sein Auto irgendwo "verstecken" kann wenn es steht (Tiefgarage o.Ä.) sehe ich da jetzt kein Problem, angehalten hat mich noch nie jemand.


    EDIT: Da ich schon über ein halbes Jahr in keiner deutschen Großstadt mehr war (verjährung) kann ich es ja bedenkenlos sagen--> Fahre seit Jahren ohne jede Form von Umweltplakette, weder an meinem 6er, noch am F11 und auch nicht am Tahoe. Noch nie angehalten und noch nie kontrolliert. Wenn ich mal in einer Stadt bin dann steht das Auto einfach in einer Tiefgarage.

  • Schönes Cabrio,

    ich fahre meinen E34 mit LPG jeden Tag zur Arbeit hin und zurück 110 km für unter 200 Euro im Monat und fahre dabei auf der Autobahn eigentlich ständig um die 200 km/h.

    Dazu alle paar Wochen knapp 1000km hin und zurück in die Eifel, da spart es noch mehr.

    Falls Du Euro4 brauchst würde ich auch einen e46 mit LPG empfehlen.

    Die gibt es teilweise echt günstig und dazu noch top ausgestattet.


    Gruß

    Jörg

  • Also mit Fahrverbote rechne ich noch nicht, hab selber nie eine grüne Plakette drauf gemacht, weil ich Sie hier nicht brauche.


    Carsharing ist Blödsinn besonders hier.

    Wir haben sogar ein Elektroauto auf der Arbeit, mein Chef hat sogar extra eine Ladestation hingebaut, aber der taugt wirklich nichts und ist vor allem mal richtig teuer, kannste Porsche für fahren, Strom tanken ist dazu auch nicht günstig.

    Ich könnte zuhause nicht einmal das Auto Laden, das Problem hatte ich schon mal......


    Ich hatte auch einfach mal nach einem 318i geschaut egal ob E36 oder E46, aber die sind alle fritten oder die wollen dafür noch richtig Geld haben.

    Autos mit funktionierender Gasanlage oder günstig? Wo gibt es das denn?

    Ein E34 mit Gasanlage wäre ja ein Traum, aber sowas findet man nicht.

    Alle meine Freunde, die ein Auto mit Gasanlage hatten, hatten aber auch wirklich heftige Probleme damit.

    Hab auch schon nach Euro 4 Diesel geschaut, hätte gedacht, da findet man was günstiges, aber Fehlanzeige.


    Mein Budget für ein Auto liegt zurzeit eigentlich auch bei 0 Euro, frage mich echt, wie die Leute das mit ihren zig Autos machen und einem normalen Job, man muss ja irgendwo wohnen und was essen. Kann da ja jetzt auch nicht 5 Jahre darauf sparen.

    Das Cabrio kostet mich mit allem wohl 500-600 Euro im Monat, wenn nichts großes kaputt geht.

    Wobei zu tun gibt es bei so einem Wagen immer was, auch wenn es nur sowas wie Bremsen und Radlager ist.


    Selbst wenn ich mein Cabrio verkaufen sollte, bringt mir das nichts, weil ich dann kein Auto mehr habe und der Erlös auch nicht für was wirklich vernünftiges taugen würde.

  • Ich würde mir für den Alltag einfach ein günstiges und praktisches Auto kaufen.

    Fahre jetzt selber seit ein paar Wochen ein e46 318i Touring als Alltagsgurke. Reicht für'n Alltag wenn man viel Stadt und Überland fährt.

    Oder ein e36 Compact als 316i bekommst sehr günstig und auch teilweise mit sehr wenig km und sehr gutem Zustand. Den gab es mit der 1.9er Maschine auch mit euro3 damit bist du auch erstmal von Fahrerboten verschont.


    Aber sonst sehe ich das Thema entspannt, wurde bis jetzt auch noch nie wegen fehlender Umweltplakette angehalten. Letztes Wochenende stand ich erst noch 4 Tage in Ulm, hat keinen gestört.

  • Top! :thumbup:



    Antworte doch lieber auf seine Frage.

    Flop! :thumbdown:


    Anstelle selbst auf die Frage zu antworten, anderen vorwerfen, dass sie es nicht getan haben.. unfassbar..


    Und damit man es mir nicht vorwerfen kann:


    Die NASA plant doch eine Marsmission, oder? Ich denke, die Vollpfosten der DUH sollten daran aktiv teilnehmen..!

  • , frage mich echt, wie die Leute das mit ihren zig Autos machen und einem normalen Job, man muss ja irgendwo wohnen und was essen.

    Hä? Frage mich wo dein Problem ist. Im Studium 328i Cabrio fahren und direkt als Jobeinsteiger eine Wohnung kaufen... Da sind wohl mehr als genug finanzielle Mittel vorhanden.


    1 Jahr sparen und mit deinem 328i fahren, nicht in Urlaub fahren und nächstets Jahr hast du dann genug Geld für einen Corsa oder sowas mit Klima, Einparkhilfe und Automatik etc. Wieviel kostet so ein Auto... 4.000€-6.000€



    Ich fahre seit dem ich denken kann jeden Tag mit meinem Compact seit 1997. Und er steht seit dem ich denken kann draußen. Am Anfang ist meine Mutter das Auto gefahen, später bin ich das Auto gefahren, hab ihn umgebaut auf 6 Zylinder und fahre ihn immernoch. Seitdem ich den Arbeitgeber wechseln musste, letzten August und nurnoch 5km hin zur Arbeit habe fahre ich nicht mehr. Jetzt wird Fahrrad gefahren wo es geht. Manchmal fahre ich auch den 6 Zylinder für nur 2km hin und her. Lässt sich eben nicht vermeiden. Kommt durchschnittlich vielleicht alle 1-2Wochen 1-2x vor. Selbst bei Minusgraden.


    Wenn du soviel beruflich fährst frag doch mal nach einem Fimrenwagen oder einem Zuschuss.


    Privatleasing könnte sich auch lohnen. Ich nehme an du hast keine Kinder und keine Tiere. Da gibt es manchmal Angebote für 50-100€ im Monat für kleine Stadtflitzer. Perfekt um zur Arbeit zu fahren. Man muss nur geduldig sein und sich umhören.

  • Also eine guter Freund ist selbstständig, der hat so ein VW UP als Firmenleasing für 50 oder 60€.

    Klar ist das so gut wie nichts drin, aber Klima und nen Radio reichen ja um von A nach B zu kommen.


    Zum Thema Wohnung, Auto etc.

    Viele die so ein Auto fahren wovon du anscheinend träumst, die wohne ggf. zu Hause, haben reiche Eltern, haben geerbt...... oder verzichten sonst auf quasi alles.


    Ich kann Dir aber versichern, dass was Du schriebst ein absolutes Luxusproblem ist. Eine Wohnung die irgendwann Dir gehört und ein schickes Cabrio direkt nach dem Studium, da gibt es schlimmeres.