Mein E34 518i Executive Edition

  • Wir schreiben nun das Jahr 2017. Über die Wintermonate wurde durchgehend der Mercedes gefahren und der 518 hatte Pause. Gegen April / Mai 2017 habe ich mich dann verstärkt dem Mercedes gewidmet, da mit die gammelige Optik doch gegen den Strich ging. In dieser Zeit kam wieder der E34 für den Alltag und sonstige Aktivitäten zum Einsatz.


    Am 1. Mai besuchte ich gemeinsam mit einigen Clubmitgliedern das Oldtimertreffen in Braunschweig. Als 1994er Fahrzeug gehörte er zwar zu den Jüngsten, aber es war trotzdem eine gelungene Veranstaltung.


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    Im Laufe des Jahres (war schon Herbst) bin ich dann endlich zu einem halbwegs erträglichen Kurs an originale weiß/rote Rückleuchten gekommen. Weiße Front- und Seitenblinker waren schon beim Kauf vorhanden. Ein gewaltiger Unterschied wie ich finde


    Der direkte Vergleich:


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    Und fertig


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    Ende November hat das BMW Museum in München wieder am einem Freitagabend die Nacht der weißen Handschuhe veranstaltet. Da wollte ich schon länger hin und dieses Mal hat es gepasst. Für die Fahrt dorthin wählte ich mein treuestes und zugleich ältesten Auto, passte irgendwie zum Thema. Ich hatte zu der Zeit aber keine Winterreifen, also mussten neue her. Die klassischen Styling 5 in 15" fand ich durch die "moderne" Optik des Executive-Modells als nicht so passend, so dass es letztlich die Styling 29 in 15" aus dem Hause BBS wurden.


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    Die Nabendeckel, die original aus Metall und teils lackiert, teils glanzgedreht sind, hatten aber schon gelitten bzw. es fehlte bei Kauf der Felgen sogar ein Deckel. Letztlich habe ich einen zweiten Satz der Felgen besorgt und die Nabendeckel mit Hilfe eines Kumpels, der über eine die nötige Ausstattung verfügt, überholt. Das Ergebnis ist auf den folgenden Bildern zu sehen


    Neu lackiert und wieder wie im Urpsrungszustand teilweise glanzgedreht


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    Dazu neue Embleme, man gönnt sich ja sonst auch alles...


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    und wieder fertig montiert


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    Leider fehlt mir irgendwie ein Foto nach der Montage auf dem Auto. So gerüstet ging es dann auf den Weg von Peine nach München, wo wir neben dem Besuch des Museums ein Kurzwochenende verbracht haben. Leider hat der kleiner 18er den Trip nicht so gut überstanden, irgendwo unterwegs zwischen München und Schloss Neuschwanstein ging bei Temperaturen draußen um 3° die Heizung nicht mehr.


    Wieder zu Hause angekommen wurde die Fehlersuche am Heizungssystem aufs kommende Jahr vertagt.

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  • Du meinst für den zuletzt gezeigten losen Ventildeckel? Wie im anderen Thread beschrieben hat die Farbe ein Bekannter besorgt. Ich werde ihn mal fragen, glaube aber dass er die schon länger wegen eines anderen Projektes liegen hatte...


    Auch wenn es die chronologische Reihenfolge etwas durcheinander bringt, habe ich vorhin mal ein Foto vom Auto und den Felgen + Nabendeckel gemacht. Schließt dann das Thema mit den Winterreifen vorerst ab:


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    Ist zwar kein Vergleich zu den RC090, aber im Vergleich zu den Stahlfelgen + Radkappen aus 2014/205 eine enorme Verbesserung.

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    Einmal editiert, zuletzt von Kuwe ()

  • Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2018. Kann sich noch wer an den doch verhältnismäßig kalten Winter erinnern. Falls nein, hilft vielleicht der Schnappschuss irgendwo aus dem Februar:


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    Wie oben erwähnt endete das letzte Jahr mit einem Defekt an der Heizung. Als Fehlerursache konnten die Heizungsventile ausfindig gemacht werden. Normalerweise sollten diese im Fehlerfall offen stehen bleiben, meine waren aber dauerhaft geschlossen. Ersatz lieferte mein Schlachtfahrzeug (das ehemalige Familienauto meines Vaters, dazu später nochmal mehr)


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    So richtig warm wurde die ganze Geschichte trotzdem nicht, daher habe ich zum 2. Mal das Thermostat gewechselt und anschließend das ganze System neu aufgefüllt und entlüftet. Während des Warmlaufens gab es plötzlich einen lauten Knall. Schnell zum Auto gelaufen und eine riesige Wasserfontäne auf der Straße und auf dem Auto gesehen. Was war passiert? Seht selbst:


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    Richtig, der Flansch am Kühler ist abgerissen... Also musst ein neuer Kühler her. Gesagt, getan. Anschließend wieder Wasser aufgefüllt und alles entlüftet. Mittlerweile war es Ende April und ich wollte unbedingt am 1. Mai wieder am Oldtimertreffen teilnehmen. Also das fertige Auto wieder vorbereitet und eine ausgiebige Testfahrt unternommen. Als ich nach einem kurzen Zwischenstop wieder zu meinem Auto kam, lief wieder Kühlwasser unterm Auto raus...


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    So langsam fing die Sache dann doch an mich zu ärgern. Wieder alles kontrolliert. Diesmal konnte der Kühlwasserstutzen unten am Motorblock ausfindig gemacht werden. Leider gab es da massiv Lieferverzug und das Auto war am 1. Mai nicht fahrbereit.


    Der Einbau ist auch kein Geschenk. Eigentlich kommt man im E34-Motrraum und verbauten M43 an alles gut ran, aber da unten unter der Ansaugbrücke wird es dann doch recht eng. Irgendwann war das Teil verbaut mal wieder Wasser aufgefüllt und entlüftet. Dieses Mal habe ich aber wohl etwas geschlampt und hatte noch Luft im Kühlwasser. Das Ergebnis war im Hochsommer ein kochendes Auto auf der B4 nahe Gifhorn.


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    Nachdem ein Kumpel mit frischen Wasser vorbeikam und neu entlüftet wurde konnte das Thema Heizung / Kühlwasser Mitte Juni endlich abgehakt werden...


    Dafür war aber Ende Mai wieder der TÜV abgelaufen. Wie schnell 2 Jahre vergehen...


    Ziemlich unvorbereitet zum TÜV gefahren und den Wagen begutachten lassen. Trotz ordentlicher Ergebnisse auf dem Bremsenprüfstand wurde das Tragbild der hinteren Bremsscheiben beanstandet. Damit war bereits ein erheblicher Mangel gefunden die TÜV-Plakette pfutsch. Untern Auto fand der Prüfer dann och rechts und links Durchrostungen an den Stopfen der Produktionsaufnahmen ;(


    Nach dem Freilegen der betroffenen Stellen ergab sich kein so schönes Bild. Habe ich bislang durch die dicke Gummischicht am Unterboden auch nicht gesehen...


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    Bild zeigt die Beifahrerseite, aber Fahrerseite sah ähnlich aus. Also alles großzügig rausgeschnitten


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    Habe mir dafür eine Akku-Säbelsäge von Makita gekauft. Eine der besten Anschaffungen, kein Vergleich zum Hantieren mit der Flex.


    Weitere Bilder der Arbeiten habe ich nicht gemacht, da das meiste untern Auto auf dem Boden stattgefunden hat. Aber die Schritte waren im Groben:

    - Rausschneiden der Blechpartien

    - Entrostend er anderen Stellen

    - Anfertigen der Reparaturbleche

    - Einschweißen und grobes verschleifen

    - Grundieren mit Epoxyfüller

    - Schwemmzinnersatz (Nochmal Danke an Stuntman Marc für seine klasse Beschreibung in einen seiner Aufbauthreads)

    - Verschleifen

    - Grundieren und Lackaufbau

    - Unterbodenschutz


    Die Nachprüfung war anschließend schnell gemacht und es gab im August 2018 die begehrte Plakette.


    Zwischendrin wurde dann das Business CD II (hier war doch wirklich nach 17 Jahren im Gebrauch - 2001 als Neugerät erworben) der Inkrementalgeber defekt. Ersatz wurde ein originales BMW Traffic Pro von Becker


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    Am coolsten finde ich ja den Startbildschirm:


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    Im Gegensatz zu den häufig verbauten Becker Traffic Pro passt hier die Amberfarbene Beleuchtugn perfekt :thumbup:

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  • So mittlerweile neigt sich der Rückblick dem Ende und wir sind im Hier und Jetzt angekommen. Seit der TÜV-Abnahme 2018 wird der Wagen wieder regelmäßiger bewegt.


    Anbei die aktuellsten Bilder, aufgenommen diese Woche (Ja, ich weiß immer noch oder wieder auf Winterreifen. Diese wurden gar nicht demontiert bislang und nun lohnt es sich auch nicht mehr, außerdem kam so der E39 mal in den Genuss der RC090)


    Das erste Bild gefällt mir eigentlich verdammt gut, dabei sollte es nur ein Handy Schnappschuss sein...


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    Hat mir wirklich Spaß gemacht anhand der Bilder in den Erinnerungen an die Erlebnisse mit dem Auto zu schweifen. Aber wie geht es weiter bzw. was ist geplant? Auf jeden Fall erhalten, denn auch wenn es nur der 518 ist, dieses Auto gebe ich so schnell nicht mehr her.


    Pläne gibt es noch genug. Ich habe noch den alten E34 meines Vaters als Schlachtfahrzeug stehen. Der hat noch eine Reihe interessanter Sonderausstattungen wie elektrisches Heckrolle, Tempomat, großer Bordcomputer, abnehmbare AHK und Klimaautomatik. Einiges davon wird sicherlich noch in Weg in den 18er finden.


    Ein nagelneuer M5 Heckspoiler liegt auch bereit, vielleicht sogar eines Tages mit m-Stoßstangen? Die jetzigen sind ja mehr oder weniger defekt, da muss eh was passieren...


    Das sind aber alles eher langfristige Geschichten, wenn sich da was tut werde ich hier weiterberichten.

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  • Ja, das stimmt. Ist mir nsch den Waschen auch aufgefallen. Habe mir von Koch Chemue bereits den Plaststar bestellt. Mal schauen wie das Ergebnis wird.


    Muss aber auch ehrlicherweise sagen, dass die Bilder dem Wagen sehr schmeicheln. Optisch siehr man ihn den Alltagseinsatz rundum an, alleine die Beifshrerseite hat auf dem VW-Werksparkplatz unzählige Dellen kassiert. Von Steinschlägen und anderen Kratzern ganz zu schweigen.

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